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Das diesjährige 9. GNU Hacker Meeting findet vom 18. bis 20.08. in Rennes, Frankreich, statt.

Dieses Werk ist eine Übersetzung aus dem Englischen.

GNU ist das einzige Betriebssystem, das eigens entwickelt wurde, um seinen Nutzern Freiheit zu geben. Was ist GNU, und welche Freiheit steht auf dem Spiel?

Was ist GNU?

GNU ist ein Betriebssystem, das Freie Software ist ‑ d. h. es respektiert die Freiheit der Nutzer. Die Entwicklung von GNU ermöglichte es, einen Rechner ohne Software benutzen zu können, die Ihre Freiheit mit Füßen treten würde.

Wir empfehlen installierbare Varianten von GNU (genauer GNU/Linux-Distributionen), die ganz und gar freie Software sind. Mehr über GNU …

Bildschirmfoto von GNU

Was ist die Freie-Software-Bewegung?

Die Freie-Software-Bewegung setzt sich dafür ein, um für Rechnernutzer die Freiheit, die sich aus freier Software ergeben, zu erreichen. Freie Software bringt ihren Nutzern die Kontrolle über ihre eigene Datenverarbeitung. Unfreie Software stellt ihre Nutzer unter die Macht des Softwareentwicklers. Nähere Informationen sind als Video abrufbar.

Was ist Freie Software?

Freie Software bedeutet, dass Nutzer uneingeschränkt die Freiheit besitzen, Software ausführen, kopieren, untersuchen & abändern. (neu) distribuieren und verbessern zu können.

Freie Software ist eine Frage der Freiheit, nicht des Preises. Um das Konzept von frei zu verstehen, sollte an Redefreiheit gedacht werden, nicht an Freibier.

Genauer gesagt bedeutet Freie Software, dass die Nutzer eines Programms vier wesentliche Freiheiten besitzen:

Die Freiheit,

  • das Programm für jeglichen Zweck auszuführen (Freiheit 0).
  • die Funktionsweise des Programms zu untersuchen und eigenen Bedürfnissen anzupassen (Freiheit 1). Der Zugang zum Quellcode ist dafür Voraussetzung.
  • das Programm zu redistribuieren und damit Mitmenschen zu helfen (Freiheit 2).
  • das Programm zu verbessern und diese Verbesserungen der Öffentlichkeit freizugeben, damit die gesamte Gesellchaft davon profitiert (Freiheit 3). Der Zugang zum Quellcode ist dafür Voraussetzung.

Technologische Entwicklungen und die Nutzung von Rechnernetzen haben diese Freiheiten nun sogar noch wichtiger gemacht, als sie bereits 1983 waren.

Heute geht die Freie-Software-Bewegung weit über die Entwicklung des GNU-Systems hinaus. Siehe auch die Internetpräsenz der Free Software Foundation, um mehr über uns und was wir tun und über Möglichkeiten, wie man mithelfen kann, zu erfahren.

Mehr über GNU

GNU ist ein unixoides Betriebssystem. Das bedeutet, dass es eine Zusammenstellung aus vielerlei Programmen ist: Anwendungen, Bibliotheken, Extras für Entwickler, sogar Spielen. Die Entwicklung von GNU begann im Januar 1984 und ist als das GNU-Projekt bekannt. Viele der in GNU enthaltenen Programme sind unter der Schirmherrschaft des GNU-Projekts freigegeben; diese nennen wir GNU-Pakete.

Der Name GNU ist ein rekursives Akronym von GNU’s Not Unix (‚GNU ist nicht Unix‘) und wird [ˈgnuː] ausgesprochen.

Das Programm in einem unixoiden System, was Rechnerressourcen zuteilt und die Hardware anspricht, wird als Betriebssystemkern bezeichnet. GNU wird häufig mit einem Systemkern namens Linux genutzt. Die Kombination des GNU-Systems mit dem Linux-Kern ist das GNU/Linux-Betriebssystem. GNU/Linux wird von Millionen genutzt, obwohl es viele fälschlicherweise nur „Linux“ nennen.

Die Entwicklung eines eigenen Kerns für das Betriebssystem GNU, unser Hurd, begann im Jahre 1990 (noch bevor mit Linux begonnen wurde). Da es ein interessantes technisches Projekt ist, wird Hurd nach wie vor von engagierten Freiwilligen weiterentwickelt.

Weitere Informationen …

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GNUMP3D ist ein kleiner, in sich geschlossener Streamingserver für MP3- und OGG Vorbis-Audiodateien, -Filme und anderer Medienformate mit einer einfachen, themenbasierten HTML-Oberfläche. Audiodateien können anschließend mit jedem Wiedergabeprogramm abgespielt werden, das Streaming über HTTP unterstützt. (Handbuch)

Kurzinfos zu GNU-Paketen.

Aktiv werden

Interesse an einem dieser Freie-Software-Projekte mit hoher Priorität beizutragen?
(in keiner bestimmten Reihenfolge)
Automatische Transkription, Treiber für Netzwerkrouter, GNU/Linux-Distributionen, Reverse Engineering, reversible Fehlerbeseitigung in GDB, Coreboot, Gnash, Octave, LibreDWG sowie einem Freie-Software-Ersatz für Videobearbeitung, BitTorrent Sync, Google Earth, Oracle Forms, PowerVR oder Skype.

Interesse ein unbetreutes GNU-Paket zu betreuen?
halifax, metahtml und orgadoc.
Oder ein bereits betreutes GNU-Paket mitzubetreuen?
aspell, gnuae, metaexchange oder powerguru.


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