enforcing-gpl.de.po

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by <a href="http://moglen.law.columbia.edu/">Eben Moglen</a>&#8239;<a href="#moglen"><sup>[*]</sup></a> 
von Eben Moglen<a href="#moglen" id="moglen-ref" class="fnote">[*]</a> 
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Microsoft's anti-GPL offensive this summer has sparked renewed speculation about whether the GPL is &ldquo;enforceable.&rdquo; This particular example of &ldquo;FUD&rdquo; (fear, uncertainty and doubt) is always a little amusing to me. I'm the only lawyer on earth who can say this, I suppose, but it makes me wonder what everyone's wondering about: Enforcing the <a href="/licenses/gpl.html">GPL</a> is something that I do all the time. 
Die Anti-GPL-Offensive Microsofts im Sommer löste erneut Spekulation aus, ob die <a href="/licenses/gpl"><em>GNU General Public License (GPL)</em></a> <em>durchsetzbar</em> sei. Dieses besondere Beispiel für <em>Furcht, Ungewissheit und Zweifel</em> (engl. <span xml:lang="en" lang="en"><em>Fear, Uncertainty and Doubt</em></span>, kurz <span xml:lang="en" lang="en"><em>FUD</em></span>) ist für mich immer wieder amüsant. Ich nehme an, ich bin der einzige Anwalt auf Erden, der das behaupten kann, aber es erstaunt mich, worüber sich jeder wundert: Die Durchsetzung der GNU GPL ist etwas, dem ich mich die ganze Zeit widme. 
6 aus einfachsten aktiven Teilen 
Because <a href="/philosophy/free-sw.html">free software</a> is an unorthodox concept in contemporary society, people tend to assume that such an atypical goal must be pursued using unusually ingenious, and therefore fragile, legal machinery. But the assumption is faulty. The goal of the Free Software Foundation in designing and publishing the GPL, <em>is</em> unfortunately unusual: we're reshaping how programs are made in order to give everyone the right to understand, repair, improve, and redistribute the best-quality software on earth. This is a transformative enterprise; it shows how in the new, networked society traditional ways of doing business can be displaced by completely different models of production and distribution. But the GPL, the legal device that makes everything else possible, is a very robust machine precisely because it is made of the simplest working parts. 
Weil <a href="/philosophy/free-sw">Freie Software</a> in der heutigen Gesellschaft ein unorthodoxes Konzept ist, tendiert man zu der Annahme, dass ein solch untypisches Ziel mit einer ungewöhnlich raffinierten und deshalb zerbrechlichen juristischen Maschinerie verfolgt werden müsse. Aber die Annahme ist falsch. Das Ziel der <span xml:lang="en" lang="en">Free Software Foundation</span> bei der Gestaltung und Veröffentlichung der GNU GPL <em>ist</em> leider unüblich: Wir gestalten die Erzeugung von Programmen um, um jedem das Recht zu geben, die qualitativ beste Software auf der Welt zu verstehen, zu reparieren, zu verbessern und weiterzuverbreiten. Das ist ein revolutionäres Vorhaben; es zeigt wie in der neuen vernetzten Gesellschaft traditionelle Geschäftsmodelle durch völlig unterschiedliche Herstellungs- und Vertriebsmodelle verschoben werden können. Aber die GNU GPL, das rechtliche Konstrukt, das alles andere möglich macht, ist eine sehr robuste Maschine, weil sie aus einfachst arbeitenden Teilen gemacht ist. 
9 I think, in this case the use of 'consumer' is ok;
Add also a link to words-to-avoid.
vorzuenthalten/wegzunehmen 
But most proprietary software companies want more power than copyright alone gives them. These companies say their software is &ldquo;licensed&rdquo; to consumers, but the license contains obligations that copyright law knows nothing about. Software you're not allowed to understand, for example, often requires you to agree not to decompile it. Copyright law doesn't prohibit decompilation, the prohibition is just a contract term you agree to as a condition of getting the software when you buy the product under shrink wrap in a store, or accept a &ldquo;clickwrap license&rdquo; on line. Copyright is just leverage for taking even more away from users. 
Allerdings wollen die meisten Hersteller proprietärer Software mehr Macht als ihnen das Urheberrecht gibt. Diese Unternehmen behaupten, ihre Software sei an <a href="/philosophy/words-to-avoid#Consumer"><em>Verbraucher</em></a> „lizenziert“, aber die Lizenz beinhaltet Verpflichtungen, die das Urheberrecht nicht kennt. Software, <ins>deren Quellcode</ins> man nicht verstehen darf, verlangt beispielsweise oft, dass man zustimmt diese nicht zu dekompilieren. Das Urheberrecht verbietet keine Dekompilierung, das Verbot ist nur eine Vertragsbedingung, mit der man sich als Vorbedingung für die Gewährung der Software einverstanden erklärt, wenn man das Produkt unter einer „Schutzhüllenlizenz“ in einem Geschäft kauft oder eine „Klickhüllenlizenz“ online akzeptiert<a href="#tn1" id="tn1-ref" class="transnote">[1]</a>. Das Urheberrecht ist nur Hebel dafür, Nutzern sogar noch mehr vorzuenthalten. 
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So what happens when the GPL is violated? With software for which the Free Software Foundation holds the copyright (either because we wrote the programs in the first place, or because free software authors have assigned us the copyright, in order to take advantage of our expertise in protecting their software's freedom), <a href="/licenses/gpl-violation.html">the first step is a report</a>, usually received by email to <a href="mailto:license-violation@gnu.org">&lt;license-violation@gnu.org&gt;</a>. <a href="/licenses/gpl-violation.html">We ask the reporters of violations to help us establish necessary facts</a>, and then we conduct whatever further investigation is required. 
Aber was passiert, wenn die GNU GPL verletzt wird? Bei Software, an der die <span xml:lang="en" lang="en">Free Software Foundation</span> das Copyright hält (entweder, weil wir das Programm in erster Linie geschrieben haben oder weil Freie-Software-Autoren uns das Copyright übertragen haben, um unsere Sachkenntnis zu nutzen, die Freiheit ihrer Software zu schützen), <a href="/licenses/gpl-violation">ist der erste Schritt ein Bericht</a>, in der Regel per E-Mail an <a href="mailto:license-violation@gnu.org" hreflang="en">&lt;license-violation@gnu.org&gt;</a>. Wir bitten die Meldenden, <a href="/licenses/gpl-violation">notwendige Fakten zu eruieren</a>, anschließend führen wir weitere Untersuchungen durch. 
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[*] Eben Moglen is professor of law and legal history at Columbia University Law School. He serves without fee as General Counsel of the Free Software Foundation. 
<a href="#moglen-ref">[*]</a> <a href="http://moglen.law.columbia.edu/">Eben Moglen</a> ist Professor für Recht und Rechtsgeschichte an der Juristischen Fakultät der Columbia University. Er ist als ehrenamtlicher Chefsyndikus für die Free Software Foundation tätig. 
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Please see the <a href="/server/standards/README.translations.html">Translations README</a> for information on coordinating and contributing translations of this article. 
Bei der Übersetzung dieses Werkes wurde mit größter Sorgfalt vorgegangen. Trotzdem können Fehler nicht völlig ausgeschlossen werden. Sollten Sie Fehler bemerken oder Vorschläge, Kommentare oder Fragen zu diesem Dokument haben, wenden Sie sich bitte an unser Übersetzungsteam <a href="mailto:web-translators@gnu.org?cc=www-de-translators@gnu.org">&lt;web-translators@gnu.org&gt;</a>.</p>
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