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Digital technology can give you freedom; it can also take your freedom away. The first threat to our control over our computing came from <em>proprietary software</em>: software that the users cannot control because the owner (a company such as Apple or Microsoft) controls it. The owner often takes advantage of this unjust power by inserting malicious features such as spyware, back doors, and <a href="https://www.defectivebydesign.org">Digital Restrictions Management (DRM)</a> (referred to as &ldquo;Digital Rights Management&rdquo; in their propaganda). 
Digitale Technologie kann Freiheit schaffen, sie kann sie den Nutzern allerdings auch nehmen. Der erste Angriff auf unsere Kontrolle über unsere Datenverarbeitung kam von <em>proprietärer Software</em>: Software, die nicht durch die BenutzerInnen kontrollierbar ist, weil der Eigentümer (ein Unternehmen wie Apple oder Microsoft) sie kontrolliert. Der Eigentümer verschafft sich auf der Grundlage dieses ungerechten Verhältnisses oft einen Vorteil dadurch, dass Schadfunktionen wie Schnüffelprogramme, Hintertüren und <a href="https://www.defectivebydesign.org/">Digitale Rechte-Minderung</a> (DRM) (oft auch als <em>„Digitale Rechteverwaltung“</em> propagiert) einbaut. 
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Our solution to this problem is developing <em>free software</em> and rejecting proprietary software. Free software means that you, as a user, have four essential freedoms: (0)&nbsp;to run the program as you wish, (1)&nbsp;to study and change the source code so it does what you wish, (2)&nbsp;to redistribute exact copies, and (3)&nbsp;to redistribute copies of your modified versions. (See the <a href="/philosophy/free-sw.html">free software definition</a>.) 
Unsere Lösung für dieses Problem besteht in der Entwicklung <em>freier Software</em> und der Ablehnung proprietärer Software. Freie Software
bedeutet, dass man als NutzerIn vier wesentliche Freiheiten genießt: (0) das Programm so auszuführen, wie man möchte, (1) es zu untersuchen und den Quellcode zu verändern, damit es das tut, was man möchte, (2) exakte Kopien weiterzugeben und (3) Kopien eigener modifizierter Versionen zu verteilen (siehe die <a href="/philosophy/free-sw">Freie-Software-Definition</a>). 
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For instance, some proprietary programs are &ldquo;spyware&rdquo;: the program <a href="/philosophy/proprietary-surveillance.html"> sends out data about users' computing activities</a>. Microsoft Windows sends information about users' activities to Microsoft. Windows Media Player reports what each user watches or listens to. The Amazon Kindle reports which pages of which books the user looks at, and when. Angry Birds reports the user's geolocation history. 
Zum Beispiel handelt es sich bei einigen proprietären Programmen um <em>Spionageprogramme</em>: Das Programm <a href="/proprietary/proprietary-surveillance">sendet Daten über die Datenverarbeitungsaktivitäten der NutzerInnen</a>. Microsoft Windows sendet Informationen über NutzerInnen-Aktivitäten an Microsoft. Windows Media Player berichtet, was BenutzerInnen ansehen oder hören. Der Kindle von Amazon meldet, welche Seiten ein/e LeserIn wann vor Augen hat. Angry Birds meldet die Abfolge der geographischen Standorte der NutzerInnen. 
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Unlike proprietary software, SaaSS does not require covert code to obtain the user's data. Instead, users must send their data to the server in order to use it. This has the same effect as spyware: the server operator gets the data&mdash;with no special effort, by the nature of SaaSS. Amy Webb, who intended never to post any photos of her daughter, made the mistake of using SaaSS (Instagram) to edit photos of her. Eventually <a href="https://slate.com/technology/2013/09/privacy-facebook-kids-dont-post-photos-of-your-kids-on-social-media.html"> they leaked from there</a>. 
Im Gegensatz zu proprietärer Software muss SaaSS nicht auf versteckten Code setzen, um an die Daten der NutzerInnen zu gelangen. Vielmehr müssen die BenutzerInnen ihre Daten an den Server schicken, um ihn überhaupt nutzen zu können. Das hat den gleichen Effekt wie Spionageprogramme: Der Serverbetreiber erhält die Daten&#160;&#8209;&#160;noch dazu ohne besonderen Aufwand&#160;&#8209;&#160;nur aufgrund der Konstruktion von SaaSS. Amy Webb, die niemals daran gedacht hatte, Fotos von ihrer Tochter online zu stellen, beging den Fehler und bearbeitete ihre Fotos mit SaaSS (Instagram). Schließlich gelangten sie <a href="//slate.com/technology/2013/09/privacy-facebook-kids-dont-post-photos-of-your-kids-on-social-media.html" title="Privacy, Facebook, kids: Don’t post photos of your kids on social media, unter: slate.com 2013.">von dort ins öffentliche Internet</a>.  
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Releasing the server software source code does benefit the community: it enables suitably skilled users to set up similar servers, perhaps changing the software. <a href="/licenses/license-recommendations.html"> We recommend using the GNU Affero GPL</a> as the license for programs often used on servers. 
Die Gemeinschaft profitiert von der Freigabe des Server-Software-Quellcodes: sie ermöglicht entsprechend erfahrenen BenutzerInnen die Einrichtung ähnlicher Server, ggf. auch die Änderung der Software. <a href="/licenses/license-recommendations">Wir empfehlen die GNU Affero GPL</a> als die Lizenz für häufig auf Servern eingesetzte Programme zu verwenden. 
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This issue demonstrates the depth of the difference between &ldquo;open&rdquo; and &ldquo;free.&rdquo; Source code that is open source <a href="/philosophy/free-open-overlap.html">is, nearly always, free</a>. However, the idea of an <a href="https://opendefinition.org/ossd/">&ldquo;open software&rdquo; service</a>, meaning one whose server software is open source and/or free, fails to address the issue of SaaSS. 
Dieses Problem veranschaulicht den tiefgreifenden Unterschied zwischen <em>offen</em> und <em>frei</em>. Quellcode, der „Open Source“ ist, <a href="/philosophy/free-open-overlap">ist fast immer frei</a>. Allerdings geht die Vorstellung eines <a href="https://opendefinition.org/ossd/" title="Open Software Service Definition, unter: Open Definition 2006 ff.">„Open-Software“-Dienstes</a>, d. h. eines Dienstes, dessen Server-Software quelloffen und/oder frei ist, an der SaaSS-Problematik vorbei. 
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Services are fundamentally different from programs, and the ethical issues that services raise are fundamentally different from the issues that programs raise. To avoid confusion, we <a href="/philosophy/network-services-arent-free-or-nonfree.html"> avoid describing a service as &ldquo;free&rdquo; or &ldquo;proprietary.&rdquo;</a> 
Dienste unterscheiden sich grundlegend von Programmen, und die ethischen Fragen, die sich angesichts solcher Dienste stellen, unterscheiden sich grundlegend von den Fragen, die im Zusammenhang mit Programmen zu stellen sind. Um Missverständnissen vorzubeugen, <a href="/philosophy/network-services-arent-free-or-nonfree" title="Netzdienste sind nicht frei oder unfrei, sie werfen anderen Fragen auf, unter: GNU.org 2012.">vermeiden wir die Einordnung von Diensten als <em>frei</em> oder <em>proprietär</em></a>. 
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See also: <a href="/philosophy/bug-nobody-allowed-to-understand.html">The Bug Nobody is Allowed to Understand</a>. 
Siehe auch: Richard Stallman, <cite><a href="/philosophy/bug-nobody-allowed-to-understand">Den Programmfehler, den niemand verstehen darf</a></cite> 2012. 
64  
The first version of this article was published in the <a href="http://www.bostonreview.net/richard-stallman-free-software-DRM"> Boston Review</a>. 
Der englischsprachige Text wurde 2010 in der US-amerikanischen Zeitschrift <em>Boston Review</em> unter dem Titel <cite><a href="https://bostonreview.net/richard-stallman-free-software-DRM">What Does That Server Really Serve?</a></cite> erstveröffentlicht. 
65 TRANSLATORS: Use space (SPC) as msgstr if you don't have notes. 
*GNUN-SLOT: TRANSLATOR'S NOTES* 
<p id="tn1"><strong>Anmerkungen des Übersetzungsteams:</strong></p>
<ol id="transnote">
<li><ol>
<li><p><strong>Weiterführende Referenzen</strong>:</p>
<ol style="list-style-type:none">
<li>Digitale Gesellschaft; Free Software Foundation Europe, <a
href="https://digitalegesellschaft.de/wp-content/uploads/2012/08/drm-booklet-digiges-fsfe.de_.pdf" type="application/pdf"><cite>DRM oder die merkwürdige, kaputte Welt der Digitalen Rechte-Minderung</cite></a>, unter: digitalegesellschaft.de 2012. (abgerufen 2014-09-10)</li>
</ol></li>
</ol></li>
</ol> 
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Please see the <a href="/server/standards/README.translations.html">Translations README</a> for information on coordinating and contributing translations of this article. 
Bei der Übersetzung dieses Werkes wurde mit größter Sorgfalt vorgegangen. Trotzdem können Fehler nicht völlig ausgeschlossen werden. Sollten Sie Fehler bemerken oder Vorschläge, Kommentare oder Fragen zu diesem Dokument haben, wenden Sie sich bitte an unser Übersetzungsteam <a href="mailto:web-translators@gnu.org?cc=www-de-translators@gnu.org">&lt;web-translators@gnu.org&gt;</a>.</p>
<p>Weitere Informationen über die Koordinierung und Einsendung von Übersetzungen unserer Internetpräsenz finden Sie in der <a href="/server/standards/README.translations">LIESMICH für Übersetzungen</a>. 
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